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Dornbirns Gedanken fanden Anklang / 27.05.2010

Die Idee, einen vereinsneutralen Ligasprecher in Österreichs zweithöchster Eishockeyspielklasse einzuführen, fand bei den Vertretern der Nationalligavereine offene Ohren. Christian Gross soll Werner Alfare in dieser Position ablösen.

Einen Tag nach der Ligasitzung in Innsbruck beziehen die hagn_leone Bullodgs Stellung zu der Abstimmung hinsichtlich der Neubesetzung des Postens als Sprecher der Nationalliga. In der konstruktiven Sitzung deponierten die Messestädter den Gedanken, ob die Liga mit einem vereinsneutralen Sprecher optimaler geführt werden könnte. Der Vorschlag der zukunftsorientierten Dornbirner fand bei den Vereinen Anklang, was die Abstimmung zeigte. Der Eishockey-Insider Christian Gross wurde in Folge mit 5:3-Stimmen von den teilnehmenden Vereinen für die Position vorgeschlagen.

„Mir geht es um die Zukunft der Nationalliga, die meiner Meinung nach von einer vereinsneutralen Person besser vertreten werden kann“, erklärt Andreas Kutzer aus dem Bulldogs-Vorstand. Das verletzte Gentlemen's Agreement zwischen den Vorarlberger Vereinen sorgt bei den Bulldogs für erhitzte Gemüter, soll jedoch nicht als Grund für den eingebrachten Vorschlag missverstanden werden. „In der Finalphase wurden mehrere unserer Spieler von Lustenau kontaktiert“, kommentierte Kutzer diesen Sachverhalt knapp.